Gartenunterhalt über's Jahr verteilt

9 Juni 2020
 Kategorien: Haus & Garten, Blog

Teilen  

Egal ob in einer Kleingartenanlage oder direkt ums Haus, einen Garten sein Eigen zu nennen ist wunderbar. Neben Platz für den Anbau von Obst und Gemüse bietet diese grüne Oase Lebensraum für viele Tiere. Bienen summen zwischen den Blüten, Eidechsen sonnen sich auf einer Steinmauer und Vögel nisten in den Bäumen. So verschieden unsere Gärten auch sein mögen, eines ist allen gemeinsam: Damit sich Mensch und Tier im Garten wohlfühlen können, braucht es Arbeit. Doch der Gartenunterhalt durch beispielsweise die Peter Jucker Gartenunterhalt Fällarbeiten Inh. Thomas Müller ist ein Teil des Erholungsfaktors.

Im Garten gibt uns die Natur den Rhythmus vor. So kommt es, dass manche Arbeiten sich in kürzeren Abständen wiederholen und andere nur einmal im Jahr anfallen. Diesen Jahresreigen wollen wir uns mal etwas näher betrachten. Grob gesehen besteht das Gartenjahr aus den 4 Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jeder dieser Jahreszeiten kommt eine eigene Bedeutung zu im Garten. Im Frühling wird hauptsächlich gesät und gepflanzt, im Sommer wird gehegt und gepflegt, im Herbst wird geerntet und im Winter wird geruht und aufs nächste Jahr vorbereitet.

So startet der Gärtner schon in der kalten Jahreszeit in das kommende Jahr. Der Boden in den Beeten wird verbessert. Dies kann geschehen, indem man die Erde lockert und Gründüngung pflanzt. Wenn Kompost vorhanden ist, verspricht auch dieser viele Nährstoffe für den Boden. Ebenso werden auch im Winter schon Saatpläne erstellt und die ersten Pflanzen werden liebevoll im Warmen vorgezogen. Sobald dann die Tage wieder länger werden und der letzte Schnee geschmolzen ist, wird die Gründüngung eingearbeitet. Bald können die ersten Samen auch draußen gesät werden. Der Rest darf noch im warmen Wohnzimmer weiter wachsen.

Sobald der Frühling wirklich Einzug gehalten hat, dürfen robustere Pflanzen wie Kartoffeln und Kohl ins Beet. Die etwas empfindlicheren Pflänzchen wie Gurken, Tomaten und Kürbis sollten nicht vor den Eisheiligen (Mitte Mai) ausgepflanzt werden, weil die damit verbundenen Fröste noch zu viel Schaden anrichten würden. Neben dem Gemüsebeet wird das erste Mal der Rasen gemäht und einjährige Blumen werden gesät und gepflanzt. Zusammen mit den mehrjährigen Pflanzen ergibt das ein Farbenmeer. Vorhandene Stauden werden geschnitten, oftmals ist jetzt der beste Zeitpunkt für Umstrukturierung oder bauliche Maßnahmen.

Im Sommer wird der Gartenunterhalt vor allem vom Mähen des Rasens und Gießen der Pflanzen geprägt. Ansonsten ist in der warmen Jahreszeit Genießen angesagt. Die Fauna und Flora gehen auf Ihren Höhepunkt zu. Die Kinder spielen auf der Wiese oder baden im Planschbecken. Ein emsiges Treiben erfüllt den Garten. Es scheint die Ruhe vor dem Sturm, denn im August beginnt das große Ernten.

Im Spätsommer reifen viele Obstsorten, sodass der Gärtner alle Hände voll zu tun hat. Und schon während die Früchte geerntet werden, wird inspiziert, wo der Baum oder Strauch eventuell einen Rückschnitt nötig hat. Auch im Gemüsebeet steht nun einiges an Erntearbeit an. Knollen und Zwiebeln werden ausgegraben, Gurken und Tomaten geerntet und manchmal lässt man eine Pflanze auch stehen und abblühen, um einen neuen Samenvorrat anlegen zu können.

Je mehr es in Richtung Herbst geht, desto mehr verlagert sich die Arbeit wieder aus den Beeten in die Umgebung. Laub will zusammen gefegt werden, der Kompost freut sich auf ein "Umsetzen" und die schon inspizierten Bäume werden geschnitten. Auch Hecken werden getrimmt und in Form gebracht. Manchmal darf sich auch ein Igel oder ein anderes Tierchen über einen neuen Unterschlupf freuen. Bald schon kommt der erste Schnee und damit die Ruhe in den Garten. Der Gartenunterhalt wird auf ein Minimum herunter geschraubt und in den Köpfen wachsen die Pläne für das nächste Jahr.